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CIPRA-Jahresfachtagung

M2b Redaktion am 06.08.2003 - 11:15 Uhr

Die diesjährige Jahresfachtagung der CIPRA greift die Umsetzung der Alpenkonvention mit besonderem Fokus auf die Problematik (Transit-)Verkehr auf.

Renommierte Teilnehmer:
Internationale Politiker und Experten wie der österreichische Verkehrsminister Hubert Gorbach, der Sekretär des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention Noël Lebel oder Peter Hasslacher, Naturschutzbeauftragter des Österreichischen Alpenvereins, werden zugegen sein. Die Tagung findet am 23. und 24. Oktober in Salzburg (AUT) statt.

Zentrale Themen der Tagung sind:
- 'Wie kann und muss eine moderne Verkehrspolitik aussehen, um einer nachhaltigen Entwicklung des sensiblen Alpenraums gerecht zu werden?'
- 'Welchen Beitrag kann die Alpenkonvention dazu leisten? Kann sie als grenzüberschreitendes Lösungsinstrument eine Spange zwischen den nationalen Insellösungen sein?'
- 'Welche Anpassungen müssen in der bestehenden Rechtslandschaft erfolgen, um der Umsetzungsverpflichtung nachzukommen, und welcher Handlungsbedarf resultiert daraus?'

Auf der Suche nach erfolgversprechenden Lösungsansätzen:
Wesentliche Intention der Fachtagung ist der Informationsaustausch sowie der Besuch konkreter Beispiele zum Tagungsthema. Damit soll die Forderung nach der Umsetzung der Alpenkonvention verankert und eine Wertediskussion über die weitere Entwicklung des Alpenraums forciert werden. Auf einem Marktplatz der Ideen stellen die Projektverantwortlichen als Rahmenprogramm der Tagung Verkehrsprojekte aus dem gesamten Alpenraum vor.

In drei Sprachen:
Eine Simultanübersetzung in Deutsch, Französisch und Italienisch ist vorgesehen.

Das Programm am Donnerstag, den 23.Oktober :
- 17.00 Uhr Eröffnung
- 18.00 Uhr 'Die Umsetzung der Alpenkonvention als internationale Herausforderung'
- 18.30 Uhr 'Die Umsetzung der Alpenkonvention aus Sicht der NGO's'
- Im Anschluss gemeinsame Diskussionsrunde
- 20.00 Uhr Buffet

Das Programm am Freitag, den 24.Oktober:
- 08.30 Uhr 'Die Umsetzung der Alpenkonvention aus Sicht des Völkerrechts, des Europarechts und des österreichischen Verfassungsrechts'
- 09.00 Uhr 'Das Verkehrsprotokoll als Handbuch für eine moderne Verkehrspolitik in den Alpen'
- 09.30 Uhr Kaffeepause
- 10.00 Uhr 'Zukunft Verkehr? - Internationale Blickwinkel'
- 11.30 Uhr Mittagessen
- 12.30 Uhr Exkursion: 'Welche Mobilität im Alpenraum?'
- 17.00 Uhr 'Insellösungen ade! - Die Alpenkonvention als grenzübergreifendes Lösungsinstrument?!'
- 19.00 Uhr Zusammenfassung der Tagung
- 19.30 Uhr Abendessen in Zederhaus
- 21.30 Uhr Rückfahrt nach Salzburg

Markplatz der Ideen - Rahmenprogramm der Tagung:
Im Rahmen eines Marktplatzes werden Verkehrsprojekte aus dem gesamten Alpenraum vorgestellt und die Möglichkeit geboten, sich bei den Projektverantwortlichen zu informieren.

Die Projekte:
- 'Bodan-Rail 2020 - grenzübergreifendes Mobilitätskonzept für einen zukunftsorientierten Schienenpersonenverkehr für den Großraum Bodensee?'
- 'Alpen 2005: Wie Holländer dazu kommen, autofreien Urlaub in den Alpen zu buchen'
- 'Tauernachse - Verlagerung des Gütertransportes auf die Schiene'
- 'Zu Fuss zwischen den Wolken - touristische Mobilität im Nationalpark Gran Paradiso'

Hintergrund:
Bereits seit Jahren fordert die CIPRA im Bereich Verkehr die Einführung effizienter Maßnahmen zur Reduktion des Schwerverkehrs, die Auslastung der Bahnkapazitäten sowie die Realisierung der Kostenwahrheit. Ebenso fordert die CIPRA seit langem die rasche Umsetzung der Alpenkonvention sowie die Bereitstellung der dafür dringend notwendigen finanziellen Mittel durch die Vertragsparteien.

Ausstehende Ratifizierungsprozesse:
Die Leitplanken für die Implementierung der Alpenkonvention sind durch das In-Kraft-Treten der Durchführungsprotokolle am 18. Dezember 2002 in Deutschland, Liechtenstein und Österreich gesetzt. Das Abschließen der noch ausstehenden Ratifizierungsprozesse in den übrigen Vertragsstaaten, der Wiedereinstieg der EU als aktiver Vertragspartner sowie die Inangriffnahme einer gemeinsamen, nachweislich spürbaren Politik für den Alpenraum sind die nächsten notwendigen Schritte.

Zentrale Fragen:
- 'Wie kann und muss eine moderne Verkehrspolitik aussehen, um einer nachhaltigen Entwicklung des sensiblen Alpenraumes gerecht zu werden?'
- 'Welchen Beitrag kann dazu die Alpenkonvention leisten? Kann sie als grenzüberschreitendes Lösungsinstrument eine Spange zwischen den nationalen Insellösungen sein?'
- 'Welche Anpassungen müssen in der bestehenden Rechtslandschaft erfolgen, um der Umsetzungsverpflichtung nachzukommen und welcher Handlungsbedarf resultiert daraus?'

Tagungsort:
Bildungshaus St. Virgil
Ernst-Grein-Str. 14
5026 Salzburg, Österreich

Tagungsgebühr:
Die Tagungsgebühr beträgt 100 Euro. In diesem Betrag sind die Verpflegung, der Bustransfer sowie der Tagungsband inbegriffen.

Quelle:
www.cipra.org

Information und Kontakt:
- CIPRA-Österreich
Alser Str. 21
A-1080 Wien
fon: 0043/1/40113-36
mail:
- CIPRA-International
Im Bretscha 22
FL 9494 Schaan
fon: 00423/237 40 30
fax: 00423 237 40 31
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