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Alexandra Eyer

C-MAX Climbing Cup 2005

Cedric Lachat

Christina Schmid

Christina Schmid

Alexandra Eyer

Alexandra Eyer (SUI)

Alexandra Eyer

Alexandra Eyer

Cedric Lachat

Cédric Lachat

Cédric Lachat

Start des C-MAX Climbing Cup 2005

M2b Redaktion am 11.05.2005 - 15:38 Uhr

Am Samstag, dem 7. Mai, trafen sich in der Sportanlage "Block" in Winterthur die besten Schweizer Sportkletterer. In der Disziplin Schwierigkeitsklettern demonstrierten die Athleten im Rahmen der ersten Station des C-MAX Climbing Cup 2005 Sportklettern auf Weltklasse-Niveau. Die Gesamtsieger von 2004, Alexandra Eyer und Cèdric Lachat, bestätigten ihre Führungspositionen im Kader der eidgenössischen Kletterer. Beide gewannen in der Kategorie Elite.

National und international vorne dabei
Mächtige modulierbare Kletterwände ragen bis unter die Decke der ehemaligen Industriehalle der Sulzer, wo hunderte von Zuschauern den ersten Wettkampf des C-MAX Climbing Cup 2005 verfolgten. Neugierig und hochkonzentriert besichtigten bereits am Morgen die 60 Sportkletterer die Wände, bevor dann um 11.00 Uhr die Qualifikation der Damen und Herren und der Elite Damen und Elite Herren startete. Der Block eignet sich perfekt, um einen Kletterwettkampf zu veranstalten, da das Publikum von einer Galerie in halber Höhe der Wand beste Sicht auf alle schwierigen Passagen der Routen hat. "Das Publikum erlebt hier Sportklettern auf Weltklasseniveau. Viele Kletterer der nationalen Elite zählen auch zur internationalen Weltspitze", erklärt der Tourkoordinator Simon Wandeler. "Die Zuschauer realisieren oft nicht, dass die Finalisten eines C-MAX Climbing Cup auch in den Finalen der Weltcups in Shanghai oder Prag klettern", ergänzt der ehemalige Wettkampfkletterer und Szeneinsider.

Difficulty-Klettern
Beim Schwierigkeitsklettern gilt es, in einem Zeitlimit von zehn Minuten eine Route bis zum Top "on sight" durchzuklettern. "On sight" bedeutet, dass die Route für die Athleten völlig unbekannt ist. Der Durchstieg muss in einem Zug, ohne Sturz und ohne Ruhephasen an Sicherungspunkten erfolgen. Vor dem Einstieg dürfen die Athleten die Route sechs Minuten lang besichtigen, danach müssen sie in einen isolierten Raum, um der Konkurrenz nicht mögliche Lösungswege für Schlüsselstellen abgucken zu können.

Aus zwei mach eins
Gleich nach dem Einstieg in die zweite Qualifikationsroute rutschte die Favoritin Alexandra Eyer kurz mit ihrem Fuss ab. "Ein klassischer Konzentrationsfehler, ich hatte großes Glück, dass ich die Balance trotzdem halten konnte", betonte die sympathische Zürcherin. Anschließend erreichte sie mit eleganter Leichtigkeit das Top. Bei den Elite Herren dezimierte eine überaus knifflige Schlüsselstelle in der Mitte der Route die Anzahl Kletterer für das Final.
Am Abend präsentierte sich den Athleten eine 25 Meter hohe, mit 60 einzelnen Kletterzügen und einem Ausstiegsdach versehene Finalroute. Die Routenbauer hatten zwei verschiedene Wände mit einem eineinhalb Meter breiten, luftig-spektakulären Übergang kombiniert.
In der Kategorie Elite Damen setzte sich Alexandra Eyer mit einem flüssigen Durchstieg bis knapp unters Top gegen Anouk Piola aus Plan-les-Ouates und die hoffnungsvolle Nachwuchskletterin Christina Schmid aus Neuenegg durch. Nachdem die Route erneut modifiziert wurde, war die Elite der Herren am Zug. Schon nach einigen Metern stellten sich den Athleten schwierigste Probleme, sodass viele bereits nach wenigen Zügen im Seil baumelten. Der Pruntruter Cèdric Lachat gewann mit einer erreichten Höhe von nur 10,1 Metern – sichtlich unzufrieden, dass er die Wand nicht bezwingen konnte. Auf den zweiten Platz kletterte Kevin Hemund aus Kappelen, dicht gefolgt von Daniel Winkler aus Villars-sur-Glane.
"Ich freu mich riesig über den Sieg, aber die Finalroute war unglaublich schwierig", meinte der Romand. Sein früher Abgang ließ ihm keine Ruhe und so stieg Lachat nach der Siegerehrung kurz vor 22.30 Uhr nochmals in die Finalroute ein. Er meisterte sie vor einem anfeuernden, begeisterten Publikum aus Kletterkollegen und Zuschauern bis kurz unter das Top.

Eine vollständige Ergebnisliste finden Sie hier, zudem ist ein PDF-Dokument unter dem Text verlinkt.

Bald geht es weiter
Nach dem erfreulichen Saisonstart des C-MAX Climbing Cups macht die Tour am 04. Juni in Leysin Halt. In der Disziplin "Bouldern" werden die Athleten wichtige Punkte für ihre Gesamtwertung erklettern. Ein weiterer Boulder-Wettkampf findet am 11. und 12. Juni in Engelberg statt, bevor dann am 10. September in Thun und am 15. Oktober in Niederwangen wieder in der Königsdisziplin "Difficulty" geklettert wird.

Weltcup gastiert im Juni in Schlieren
Zudem veranstaltet die UIAA vom 24. bis 26. Juni 2005 in Schlieren einen Weltcup im Schwierigkeitsklettern, bei dem sich die vielversprechende Climbing-Elite aus der Schweiz mit den weltbesten Kletterern messen wird. Gerade von den Ausnahmetalenten Alexandra Eyer und Cèdric Lachat sind wieder Spitzenplatzierungen zu erwarten.

C-MAX Climbing Cup 2005
- 04. Juni 2005: Bouldern, Leysin, alle Kategorien
- 11./12. Juni 2005: Bouldern (Schweizermeisterschaft), Engelberg, alle Kategorien
- 10. September 2005: Difficulty, Thun
- 15. Oktober 2005: Difficulty (Schweizermeisterschaft), Niederwangen, alle Kategorien
- 24./25. Juni 2005: UIAA-Weltcup, Difficulty, Schlieren,
Kategorien Minime (Jahrgänge 1992-1995), Jugend B (Jahrgänge 1990 und 1991), Jugend A (Jahrgänge 1988 und 1989), Damen offen und Elite (Jahrgänge 1989 und älter), Herren offen und Elite (Jahrgänge 1989 und älter).

Koordination
Schweizer Alpen-Club SAC, Simon Wandeler
Monbijoustr. 61, 3000 Bern 23
fax: +41 (0)31 370 18 00
mail:

Quelle
Medienmitteilung Maurus Strobel Media vom 08. Mai 2005

Information und Kontakt
FAF AG, Maurus Strobel, Hardturmstrasse 175, Postfach, 8031 Zürich
fax: 043 444 7 445
mail:


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