Arctic Summits Expedition: Tagebuch aus dem ewigen Eis
M2b Redaktion am 21.04.2008 - 09:16 Uhr
Georg Csak und Dominik Rind sind in der vergangenen Woche nach Grönland aufgebrochen, um dort die höchsten Gipfel Grönlands zu besteigen und sich zu zweit durch die Weite und Kälte zu bewegen. Hier lesen Sie, was die beiden Offiziere der Luftwaffe aktuell erleben:
17. April 2008 - 69:27.0N 28:08,1.0W (1900m) Wetter: leicht bewölkt, - 18 Grad C
Ausgesetzt und Bilderbuchstart
Der Helicopter hat uns an seiner maximalen Reichweite abgesetzt. Als er am Horizont wieder verschwindet ist der Moment der Wahrheit gekommen. Totale Einsamkeit, um uns herum einfach nur nichts. Ein unbeschreibliches Gefühl. Nach 15 Kilometern Fußmarsch haben wir unser erstes Camp im Eis aufgeschlagen.
18. April 2008 - 69:22.4N 28:28.3W
Es geht uns gut, wir kommen planmäßig voran.
19. April 2008 – 69:18,8N 28:49,2W (2500m) Wetter: sonnig, -5 – -25 Grad C
Knochenarbeit auf dem Inlandeis
Die schwierigen Eisverhältnisse (Sastrugis) zwingen uns unsere heutige Laufzeit auf 11 Stunden zu erhöhen um einigermaßen im Zeitplan zu bleiben. Dennoch schaffen wir „nur“ 16km. Immerhin ist es leichter die 100 Kilogramm schweren Pulkas hinter uns herzuzerren als auf dem Rücken zu schleppen. Gegen Abend zeichnen sich in der Ferne unsere Berge ab.
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Die Arctic Summits Expedition musste schon einige Rückschläge hinnehmen und hätte eigentlich schon im Jahr 2007 stattfinden sollen. Was damals schiefgelaufen ist und warum der Trip zu den höchsten Bergen Grönlands verschoben werden musste, lesen Sie in unserem Eventspecial zur Expedition Arctic Summits!