Steckbrief Name: Ines Papert
Geburtstag: 5. April 1974
Wohnsitz:Berchtesgaden in Bayern
Nation: Deutschland
Kinder: Emanuel Papert
Musikalische Kindheit
Ines Papert wurde am 5. April 1974 in Wittenberg geboren und verbrachte zusammen mit ihrer Schwester und ihren Eltern ihre komplette Kindheit in Bad Düben im Sachsenland. Der Beginn ihres Lebens wurde nicht gerade vom Bergsport geprägt, da er schon der Musik verschrieben war. Erst war es das Klavier spielen, was ihr Spaß bereitete, danach war sie dem Saxophon zugeneigt und spielt es auch heute noch. Doch der alljährliche Skitrip ins Gebirge gehörte für die Familie genauso dazu wie die Musik.
Natur und Abenteuer
Als Ines Papert älter wurde und ihre Ausbildung zur Psychotherapeutin abgeschlossen hatte, entschloss sie sich 1993 aus beruflichen Gründen, die Heimat hinter sich zu lassen und nach Berchtesgaden zu ziehen. Von dort an entdeckte die Bad Dübenerin, was die Berge für sie bedeuteten. Ob mit dem Mountainbike über enge Gebirgswege, das einfache Wandern über Wälder und Wiesen oder im Winter mit den Tourenski durch verschneite Berglandschaften. Sie hatte ihr Liebe zu den Bergen gefunden. Durch ihre Naturverbundenheit und ihre Abenteuerlust wurde vor allem das Eisklettern bald zu ihrem Lebensinhalt.
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Profikarriere einer Mutter
Das Schönste, was Ines Papert bis jetzt erleben durfte, war nach eigener Aussage auf ihrer Homepage www.ines-papert.de die Geburt ihres Sohnes Emanuel, der im Jahre 2000 das Licht der Welt erblickte. Nach einer kurzen Babypause gewann sie erstmals 2001 den Gesamtweltcup im Eisklettern. Danach startete sie ihre Profikarriere und nach zahlreichen Weltcup- und Weltmeistertiteln verabschiedete sich die weltbeste Eiskletterin 2006 aus dem Wettkampfsport. Seit dem gewinnen Ziele im Gebirge, Reisen in ferne Länder und Expeditionen immer mehr an Bedeutung im Leben der Wahl-Bayerin.
Erfolge am Berg
Ihre erste große Bergtour war 1996 der sagenumwobene Watzmann - er ist das zentrale Bergmassiv der Berchtesgadener Alpen. Bereits kurze Zeit später konnte sie den höchsten Berg Südamerikas, den Aconcagua, besteigen. 1999 kletterte sie die Route "The Nose" am El Capitan im Yosemite Nationalpark. 2003 schaffte Ines Papert an der Eiger-Nordwand, die erste Rotpunktbegehung der Route Symphonie de Liberte´ (damals die schwerste Route in der Wand) sowie die Rotpunktbegehung der Route Pellisier (im französischen Grad 8b) in der Nordwand der Großen Zinne, die sie 2006 absolvierte. Dann kletterte sie 2007 die erste Wiederholung der bis dato wohl schwersten Mixed-Route der Welt "Law and Order" (M 13).
2005
-1. Platz Ouray, USA (Gesamtwertung – Difficulty)
-2. Platz Weltmeisterschaft Schweiz (Bouldern)
-1. Platz Weltmeisterschaft Italien (Bouldern)
-1. Platz Europameisterschaft Italien (Mixed)