
Jerzy Kukuczka

Mount Everest

Mount Everest

Der Gipfel des Mount Everest

Reinhold Messner

Cho Oyu

Cho Oyu

Cho Oyu
Portrait Jerzy Kukuczka
Thomas Mitterer am 07.05.2004 - 15:10 Uhr
Jerzy Kukuczka gelangen Erstbegehungen neuer Routen an zahlreichen Achttausendern, darunter Winterbesteigungen. Schließlich stand er etwa ein Jahr nach Reinhold Messner ebenfalls auf den 14 höchsten Gipfeln des Globus. Am 24. Oktober 1989 kam der Pole (Jahrgang 1948, geboren in Katowitz) beim Abstieg vom Lhotse auf einer Höhe von etwa 8200 Metern ums Leben.
Alpinist der Extraklasse
Während seiner
Achttausender-Besteigungen eröffnete Jerzy Kukuczka neun neue Routen, inklusive einer Solobegehung am Makalu. Fünf Besteigungen fanden im Alpinstil statt, vier im Winter.
Auszug aus dem Gipfelbuch
- 1972 Dolomiten: Erstdurchsteigung der Nordwand des Torre Trieste
- 1973 Dolomiten: erste Winterbesteigung der Südwand der Marmolata of Ombrette und der Via dell'Ideale. Erste Besteigung der Nordwand der Petit Dru.
- 1974 Mount McKinley (Alaska)
- 1975 Grandes Jorasses (Mt. Blanc-Gruppe)
- 1976 Hindukusch (7015 Meter) über die Nordseite
- 1978 Tirich Mir Ost (7692 Meter)
- 1979 Lhotse am 04. Oktober (mit künstlichem Sauerstoff)
- 1980
Mount Everest am 19. Mai, erste Besteigung des Südpfeilers
- 1981 Makalu am 15. Oktober über den Nordwestgrat, erster Alleingang des Makalu
- 1982
Broad Peak am 30. Juli über den Normalweg
- 1983 Gasherbrum II am 1. Juli
- 1983 Hidden Peak am 23. Juli
- 1984
Broad Peak am 17. Juli, erste Überschreitung.
- 1985
Dhaulagiri am 21. Januar erste Winterbesteigung
- 1985 Cho Oyu am 15. Februar erste Winterbesteigung
- 1985 Nanga Parbat am 13. Juli über den Südostpfeiler der Rupalwand
- 1986 Kantschenzönga, erste Winterbesteigung
- 1986 K2 am 8. Juli nach Erstdurchsteigung der Südwand bei schlechtem Wetter
- 1986 Manaslu
- 1987 Annapurna, erste Winterbesteigung
- 1987 Shisha Pangma, damit der zweite Mensch nach Reinhold Messner, dem die Besteigung aller
Achttausender gelingt, Skiabfahrt vom Gipfel
- 1989 Lhotse am 24. Oktober, beim Abstieg auf 8200 Meter tödlich verunglückt
Mentale Stärke
Andere Alpinisten, wie Voytek Kurtyka, heben Jerzy Kukuczkas psychische Stärke hervor, die ihn die zahllosen Gipfel erreichen ließ. Sie mahnen aber auch, Gefahren zu respektieren und nicht zu unterschätzen - Kukuczka kehrte nur ungern unverrichteter Dinge um.
Quellen
- Thomas Mitterer
-
www.bergfieber.de
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