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Outdoor Games 2007

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3. Ausgabe der Nissan Outdoor Games ein voller Erfolg

bike2b-Redaktion am 02.07.2007 - 10:52 Uhr

Das internationale Multisport-Event Nissan Outdoor Games by Columbia ging am 01. Juli auf dem Stadthausplatz zu Ende. Eine reichhaltige und emotionell starke 3. Ausgabe, die ihre Versprechen hält. Boulder-Wettkämpfe in verschiedenen Kategorien, beeindruckende Dirt Jump Figuren und Treffen auf höchstem Niveau der besten internationalen Kajaker auf dem Fluss Weiße Lütschine.

Tolle Action beim Kajak
Unter der Leitung der Brüder Falquet gewann das EPHEMERE Team den „Golden Eiger“, Trophäe des Filmwettbewerbs. Dem Fotografen desselben Teams, Dom Daher, wurde der Preis der Besten Fotodiashows überreicht. Am Samstag morgen stürzt sich eine Horde von Kajakern für den „Extreme Slalom“ in die Gewässer der Weißen Lütschine. Auf einer 300 Meter langen Strecke gespickt mit 7 Toren, davon 2 im Gegenstrom, starten 31 Konkurrenten. Die erste Schwierigkeit besteht in einem beeindruckenden 5 Meter hohen Wasserfall. Die Regenfälle der Vortage, die anfänglich einigen Athleten des Filmwettbewerbs Schwierigkeiten bereiteten, schufen hier optimale Bedingungen für die Kajaker. Für das zahlreiche Publikum eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Szene fotografisch festzuhalten. Die erste Runde zieht 33 Athleten an, jedoch werden nur die zwölf Besten die zweite Runde antreten können. Der deutsche Thilo Schmitt zeichnet sich in 1’06’’46 aus vor dem Tschechen Lasko Honza (1’08’’22) und dem Italiener Michelle Ramazza (1’10’’00).

Experten und Amateure in einem Team
Der Boater Cross wird am nächsten Tag auf derselben Flußstrecke abgehalten. Vier Konkurrenten, Amateure oder Experten, stürzen sich gleichzeitig von einer Rampe ins Wasser um die Linie als erster zu durchfahren. Etwas später bietet ein Teamrennen den Zuschauern eine aufregende Show. Gute Laune ist hier angesagt, da dieses letzte originelle Rennen Experten und Amateure im selben Team vereint. Thilo Schmitt gewinnt schlußendlich das Prize Money für den 'Extreme slalom' und den 'Boater cross'.

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Zahlreiche Zuschauer beim Boulder-Wettkampf
Zur gleichen Zeit auf dem Stadthausplatz ziehen die Schweizer Meisterschaften im Bouldern zahlreiche Schaulustige und Liebhaber an. Alexandra Eyer und Cédric Lachat sind die glücklichen Gewinner. In der Kategorie Elite qualifizieren sich die besten Schweizer für die Teilnahme am Finale des IFSC Boulder Master aus. Die Schweizerin Alexandra Eyer zeichnet sich in der Kategorie Damen Elite und der Engländer Parry Gareth bei den Herren aus.

Deutscher Korthaus gewinnt Best Trick
Beim Dirt wurde der Mountainbike-Sprungwettkampf 'Best Trick Contest' am Samstag nachmittag heiß erwartet. Zur Erinnerung besteht der 'Dirt' aus zwei nacheinanderfolgenden Erdsprüngen. Die Biker starten von einer 6 Meter hohen Rampe und reihen verschiedene über 5 Meter hohe Figuren aneinander. Dieser äußerst beeindruckende Wettkampf wird von einer Handvoll jungen talentierten Biker durchgeführt. Das Publikum ist verblüfft und genießt das Spektakel. Da es jedoch immer einen Gewinner geben muss, entscheidet sich die Fachjury für den Deutschen Benny Korthaus.

Dirt Jump lässt viele sprachlos
Das 'Dirt Jump' Finale am Sonntag lässt viele sprachlos. Insbesondere die unwahrscheinliche Leistung des Gewinners, der Spanier Andreu Lacondeguy, der einen Back Flip no Hands (Salto rückwärts ohne Hände) mit einem darauffolgenden „360o tailwhip“ (Drehen des Fahrrads um 360o indem es nur am Lenker festgehalten wird) verkettet.

Besondere Preisverleihung
Unter strahlender Sonne schließt das Event mit der Preisverleihungszeremonie der verschiedenen sportlichen Wettkämpfe des Wochenendes ab. Eine wohlverdiente Belohnung für all die Athleten, die dem Publikum ein verblüffendes Schauspiel geboten haben. Dem Konzept nach werden die Trophäen und Umschläge mit den Prize Moneys mit Hilfe eines Mountainbikes überreicht, das von der Dirt-Rampe startet. Doch Höhepunkt des Schauspiels bleibt das Kajakboot, das ebenfalls den Rutsch nach unten wagt.

Positive Bilanz
Die Organisatoren ziehen schon eine erste Bilanz: Erhöhung der Zuschauerrate um 30% (über 10.000 Personen) und 120.000 besuchte Webseiten in einer Woche. Für die Organisatoren ist es klar, dass die Outdoor Games unbedingt in Interlaken bleiben müssen. Sie tragen dabei auch zur Anerkennung der Region im Bereich der Outdoor-Sportarten bei. "Der Grund weshalb wir dieses Jahr Dirt Jump eingeführt haben liegt darin, dass wir stets nach neuen Tendenzen und letzten Entwicklungen in diesen Sporttypen Ausschau halten. Wir werden vielleicht in näheren Zukunft einen akrobatischen Gleitschirmfliegen Wettkämpfe oder sogar neue Kajak Wettbewerbe einführen", erklärt Nicolas Hales-Wood, Co-Organisator. "Unser Wunsch war, die Nissan Nissan Outdoor Games by Columbia als DIE Referenz in der Welt der Extremsportarten zu positionieren. Heute freuen wir uns, dieses Ziel in Westeuropa erreicht zu haben", ergänzt David Carlier, Co-Organisator.

Die 4. Ausgabe findet vom 3. bis zum 6. Juli 2008 in Interlaken statt.


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