Deutscher Speedcup 2007: Johannes Lau erneuter Sieger
M2b Redaktion am 08.10.2007 - 12:24 Uhr
Nachdem Johannes Lau bereits den ersten Wettkampf zum Deutschen Speedcup 2007 in Heilbronn für sich entscheiden konnte, gelang ihm mit seinem Sieg in Wuppertal der zweite Streich.
Zweiter Wettkampfort Wuppertal
Der zweite Deutsche Speedcup fand im Rahmen des Kletterwochenendes im Wuppertaler DAV-Zentrum "Wupperwände" statt. Nachdem den ganzen Tag über die Sieger im Sportklettern ermittelt wurden, startete gegen Abend im Spotlight und bei donnernden Beats der spektakuläre Speedcup. Für die Zuschauer mit Sicherheit ein Erlebnis, bei den Kletterern jedoch erstaunlicherweise noch nicht besonders beliebt: Bei den Damen machten in der, in Deutschland noch ziemlich neuen Disziplin, nur vier Damen den Sieg unter sich aus.
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Halbfinals schon enorm spannend
In den Halbfinals der Damen standen sich also die vier Starterinnen gegenüber. Juliane Wurm, die den ersten Cup in Heilbronn für sich entscheiden konnte, setzte sich knapp gegen Frederike Förster durch und zog ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale profitierte Natalie Sailer von einem Fehler von Hanna Ulmen. Diese rutschte beim Start vom ersten Tritt ab und berührte den Boden ein zweites Mal. Das ist nicht erlaubt und somit ging diese Runde an die spätere Siegerin Natalie Sailer.
Herren schenkten sich nichts
Spiderman lässt grüßen! Wie die Halbfinalteilnehmer der Herren die Wupperwände hochstürmten, erinnerte die Zuschauer an den Comic-Filmhelden. Johannes Lau zog mit einer Gesamtzeit von knapp unter 20 Sekunden (für zwei Routen!) und einem äußerst knappen Sieg gegen Jonas Baumann aus Wuppertal in das Finale ein. Dort traf er auf Peter Würth, der sich im Duell gegen Thomas Tauporn durchsetzen konnte, weil dieser abrutschte und seinen zweiten Durchgang nicht beendete.
Sailer gewinnt bei den Damen
Die dritten Plätze sicherten sich Thomas Tauporn und Hanna Ulmen, die ihr Missgeschick aus dem Halbfinale wettmachen konnte und sich über den dritten Platz freuen durfte. Das Frauenfinale dominierte dann überraschenderweise nicht Juliane Wurm, sondern Natalie Sailer zeigte ihr ganzes Können und ließ der Siegerin des Lead-Wettbewerbes keine Chance. Trotzdem bleibt Wurm Gesamtführende und steht kurz davor, sich nach dem letzten Speedcup in Frankenthal Deutsche Meisterin nennen zu dürfen.
Hochklassiges Finale geht an Johannes Lau
Der für Frankenthal startende Johannes Lau, der nach dem Sieg im Finale gegen Peter Würth jetzt 200 Punkte auf dem Konto hat, geht nun als Top-Favorit in den letzten Wettkampf. Um etwa 1,5 Sekunden konnte er den Ludwigshafener Würth hinter sich lassen und damit nach Heilbronn seinen zweiten Sieg verbuchen.