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Maja Vidmar (SLO)

IFSC

Zuschauer

Impressionen

Impressionen

Flavio Crespi (ITA)

Podest Damen Chamonix 2007

Podest Herren Chamonix 2007

Ramón Julián Puigblanque (ESP)

Jorg Verhoeven (NED)

Yana Chereshneva

Muriel Sarkany

Angela Eiter in Imst

Juliane Wurm

Stefan Danker

Thomas Tauporn

Sandrine Levet

Sylvain Millet

Tomàs Mrazek

Lead-Weltcup 2007: 10.000 Zuschauer verfolgen Finale in Chamonix

M2b Redaktion am 18.07.2007 - 12:00 Uhr

Mehr als 10.000 begeisterte Zuschauer strömten am Freitag, dem 13. Juli, zum Finaldurchgang des Lead-Weltcups in Chamonix. Bei bestem Wetter entschieden Maja Vidmar (SLO) und Flavio Crespi (ITA) den prestigeträchtigen Outdoor-Wettkampf in der französischen Alpenstadt für sich.

115 Starter in der Qualifikation
Eingeläutet wurde der dritte Lead-Weltcup der Saison am 12. Juli mit der Qualifikation, an der 54 Damen und 61 Herren aus 21 Nationen teilnahmen. Am stärksten vertreten waren dabei die gastgebenden Franzosen, die 26 Athleten und Athletinnen in den Wettkampf schickten.

Damen müssen Top klettern
Um die Damen-Quali zu überstehen, galt es für die Protagonistinnen, die erste Route Top zu gehen. 28 Frauen gelang dieses Kunststück, so dass es zwei Athletinnen mehr als üblich ins Halbfinale schafften. Pech für die einzige Deutsche Juliane Wurm: Ihre Höhe von 33, die beste derer, die nicht Top geklettert waren, reichte nicht für's Weiterkommen (Platz 29).

Herren in zwei Qualifikationsgruppen unterteilt
Bei den Herren kletterten 19 Athleten in der Qualifikation Top. Ob der hohen Teilnehmerzahl unterteilt in zwei Gruppen, lag in Gruppe 1 die Mindesthöhe zum Erreichen des Halbfinals bei 34-, in Gruppe zwei wurde der Standard bei 39+ gesetzt. Die beiden Deutschen Stefan Danker und Thomas Tauporn platzierten sich mit 32- jeweils auf dem 29. Rang.

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Halbfinale am Freitag
Das Halbfinale wie auch das Finale in Chamonix wurden am 13. Juli ausgetragen - traditionell am Tag vor dem französischen Nationalfeiertag.

Angela Eiter scheidet überraschend aus
Die Damenroute war nun etwas schwieriger angelegt als in der Qualifikation; keine Athletin erreichte dieses Mal das Top. Am besten unterwegs war Maja Vidmar (SLO, 43-). Favoritin Angela Eiter (AUT) hingegen, mit Siegen in Zürich und Imst in die Saison gestartet, musste sich überraschend früh vom Publikum verabschieden: ihre 24- brachten sie nur auf den 18. Rang - das erste Mal seit 2002 eine Platzierung jenseits der Top Ten für die Tirolerin. Die Segel streichen mussten außerdem Eiter's Landsfrauen Katharina Saurwein, Barbara Bacher und Bettina Schöpf.

Auch österreichische Herren im Pech
Auch im Herrenhalbfinale war es diesmal nicht der Tag der Österreicher: Kilian Fischhuber, bereits feststehender Gesamtsieger des Boulder-Weltcups, schrammte mit Platz elf (33-) noch relativ knapp am Finale vorbei. David Lama, Sieger des Auftakt-Weltcups in Imst, musste in Platz 25 einwilligen (18-). Patxi Usobiaga Lakunza (ESP), Jorg Verhoeven (NED) und Ramón Julian Puigblanque (ESP) schafften die Halbfinalroute bis zum Top.

Einzigartige Atmosphäre im Finale
Vor einer unglaublichen Atmosphäre, mit mehr als 10.000 enthusiastischen Zuschauern im Rücken, bestritten acht Damen und neun Herren am Abend das Finale.

Maja Vidmar macht am Ende alles klar
Mina Markovic (SLO) ging als erste in die Wand - ihre Höhe von 26 bedeutete am Ende Rang acht. Für Jenny Lavarda's (ITA) 31- sollte Rang sieben heraus springen. Als Dritte startete die Russin Yana Chereshneva, die mit 49- schon eine deutliche Marke setzte. Alexandra Eyer (SUI) fiel bei 42- ins Seil; Muriel Sarkany (BEL) strich dann mit 51- die Führung von Chereshneva ein.

Die Französinnen Caroline Ciavaldini und Sandrine Levet kletterten mit jeweils 34- auf den fünften Endrang, ehe Maja Vidmar als letzte Starterin ins Finale ging. Unter tosendem Applaus durchstieg die Slowenin die Finalroute bis zum Top, und sicherte sich damit verdientermaßen den Sieg vor Muriel Sarkany und Yana Chereshneva.

Crespi setzt frühe Bestmarke
Im Herrenfinale waren gar vier Athleten aus Frankreich vertreten; auf das Podium schaffte es dennoch keiner von ihnen: David Caude (23-) wurde Neunter, Manuel Romain (24-) Siebter, Fabien Dugit (26-) Fünfter und Sylvain Millet landete, ebenfalls mit einer 26-, aber dem besseren Halbfinalergebnis im Vergleich zu Kollege Dugit, auf Rang vier. Dazwischen schoben sich Weltmeister Tomás Mrázek (CZE, 23) auf Rang acht und der letztjährige Weltcup-Gesamtsieger, Patxi Usobiaga Lakunza (ESP, 25), auf Rang sechs.

Der Italiener Flavio Crespi, als Vierter ins Finale gegangen, kletterte die Route dann beinahe durch - den Topgriff leicht berührt, fiel er mit Wertung 47- aus der Wand. Damit hatte er eine Marke gesetzt, die keiner der nachfolgenden Athleten mehr erreichen sollte: Ramón Julian Puigblanque (ESP, 43) platzierte sich auf Rang zwei, der aktuell Führende des Gesamtrankings, Jorg Verhoeven (NED, 28-) kam auf Rang drei. Für Flavio Crespi ist dies der erste Sieg der Saison.

Übertragung im TV
Abgeschlossen wurde die Veranstaltung in Chamonix, in deren Rahmen auch ein Speed-Weltcup stattgefunden hatte, mit dem traditionellen Feuerwerk. Laut Veranstalter FFME (Fédération Francaise de la Montagne et de l'Escalade) zählte die diesjährige Ausgabe des Lead-Weltcups zu einer der erfolgreichsten in der Geschichte des Wettkampfkletterens in Chamonix. Der französische Fernsehsender Sport+ wird dem Wettkampf am 21. August eine Sendung widmen.

Nächste Station in China
Als nächste Station im Lead-Weltcup steht Qinghai in China auf dem Programm, ehe es vom 17. bis 23. September im spanischen Aviles um die Medaillen der Weltmeisterschaft 2007 geht. Im Weltcup-Gesamtranking führen nach den drei Bewerben in Imst, Zürich und Chamonix weiterhin der Niederländer Jorg Verhoeven und die Österreicherin Angela Eiter. Beide haben jeweils 216 Punkte auf ihren Konten.

Weitere Infos
Im Mountains2b-Eventspecial "Lead-Weltcup 2007" finden Sie alle bisher veröffentlichten Infos zum Lead-Weltcup 2007 in der Übersicht. Die Ergebnisse von Chamonix sind auch unter diesem Text in den verwandten Artikeln zu finden.

Quellen
- www.digitalrock.de
- www.ffme.fr
- www.sac-cas.ch
- www.ifsc-climbing.org


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