
Broad Peak - Schlussaufstieg zum Hauptgipfel

Broad Peak - Kurz vor Lager III
Broad Peak - der Routenverlauf
M2b Redaktion am 01.06.2007 - 14:19 Uhr
Der "Broad Peak" ist Bestandteil der leuchtenden Berge aus dem Karakorum Gebirge. Er überschreitet die
Achttausender Marke nur mit 48 Metern, aber er gehört zu den technisch anspruchsvolleren Achttausendern. Der Weltriese liegt im nordöstlichsten Teil Pakistans, an der Grenze zu China. Der alles überragenden K2 mit 8611 Metern Höhe, ist unübersehbar. Über den Karakorum-Highway, an den berühmten
Trango Türmen vorbei, erreicht man das Basislager, das in der Nähe vom Concordiaplatz liegt. Die laut Bergsteigern „sichere“ Route verläuft über die Westflanke und den Westgrat. Das Basislager in 4900 Metern Höhe liegt auf der Seitenmoräne des Godwin-Austen-Gletschers. An dieser Stelle sollte man sich langsam Akklimatisieren, um für die entscheidende Gipfelerstürmung alle Kräfte zu sammeln. Am
Broad Peak gibt es keine langen Querungen oder Flachpartien. Der Weg führt einen immer kontinuierlich nach oben. Vom ABC Lager aus, muss man den Baltoro-Gletscher hinter sich lassen. Nach 300 Metern erreicht man eine wenige Meter schmale Rinne. Mit Hilfe von 500 Metern Fixseilen kann man die obere Plattform erreichen, wo das Lager I errichtet wurde.
Vorraussetzungen für die Besteigung des Broad Peaks
Um erfolgreich die Spitze des Berges zu erreichen, sollten drei Lager errichtet werden. Das Lager I liegt auf ungefähr 6000 Metern, Lager II auf 6600 und das Lager III auf 7400 Metern.
Der Weg von Lager I
Nachdem man das Lager I hinter sich gelassen hat, muss man ab dem folgenden Gletscherzustieg durchschnittlich 40-45 Grad steil nach oben. Vereinzelt treten felsige Passagen am Westgrat auf. Nach einem Firngrat, gespickt von kleinen Felstürmen, führt der Weg weiter zu einer spaltendurchzogenen 200 Meter langen Flanke. Nach Überwindung dieser Flanke erreicht man den Punkt, an dem das zweite Lager, auf einer Höhe von 6900 Metern, aufgeschlagen werden sollte. Ab hier werden alle gefährlichen Passagen mit Fixseilen gesichert. Nun muss man sich nach einer Rechtsquerung ein kleines Steilstück nach oben kämpfen, während die Luft immer dünner wird und jede Bewegung mehr Kraft erfordert. Weitere 400 Höhenmeter später, nach Absolvierung eines breiten Gletscherrückens, erreicht man das Lager III auf einer Höhe von 7300 Metern.
Der Gipfel ist nah
Die Bergsteiger müssen zwischen zwei Seracs hindurch und über weite Hänge in eine große Gletschermulde gelangen, um eine immer steiler werdende Rinne zu überwinden. Dies alles geschieht zwischen Mittel- und Vorgipfel. Der zweithöchste Gipfel unseres Planeten, der K2, ragt unübersehbar in die Wolken. Über die westliche Seite des Grates trifft man nun auf den Vorgipfel. Dieser ist nicht anders zu erreichen, da die Nordseite einige tausend Meter fast senkrecht nach unten fällt. Nur ein paar Höhenmeter liegen nun noch vor den Bergsteigern. In dieser so genannten „Todeszone“ lässt jede Bewegung die Atmung rasen. Auf der Spitze des Riesen angelangt, sind nur noch die nebenstehenden Giganten, im Norden der K2 mit 8.611 Metern Höhe und im Süden der Gasherbrum I mit 8068 Metern, höher. So extrem die Situation für die Beschaffenheit des menschlichen Körpers auf dieser Höhe ist, desto beeindruckender ist die Aussicht. Neben den beiden Giganten sieht man im Osten die etwas kleineren Berge von Sinkiang, weiter im Südwesten die Pyramide des Masherbrum. Eindrucksvoll ragt in 200 Kilometer Entfernung der enorme und unverkennbare Nanga Parbat Gipfel empor.
Im Anhang an diesen Text befindet sich eine Skizze in Form einer PDF-Datei: der Anmarsch zum Broad Peak
Quellen:
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www.amical.de
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www.broadpeak.at
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www.weltderberge.com
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www.broadpeak.at
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www.broadpeak.org
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