TourNatur 2007: Wandern vor eindrucksvoller Kulisse
M2b Redaktion am 23.07.2007 - 15:50 Uhr
Das klassische Terrain zum Wandern ist das Gebirge, allen voran die Alpen. Zahlreiche Wege stehen zur Verfügung, um die verschiedenen Länder und Regionen zu erkunden oder gar eine Alpenquerung zu unternehmen. In Österreich bieten sich drei Wege besonders für mehrtägige Wanderungen an. Wer Tirol kennen lernen möchte, begibt sich am besten auf den Adlerweg, das Salzburger Land erschließt der Salzburger Almenweg und alpannonia® führt von den Ostalpen hinunter in die ungarische Ebene.
Adlerweg: Wandern auf den Schwingen des Adlers
Egal, wo man sich in Tirol aufhält, der Adlerweg ist nie weit entfernt. Die Hauptroute des Tiroler Leitwegs ist 280 Kilometer lang und führt von St. Johann in Tirol in 23 Etappen bis hinauf nach St. Anton am Arlberg. Seit Fertigstellung der Regionalrouten in den südlichen Tälern des Inntals, kann man auf dem Adlerweg theoretisch in 126 Tagesetappen insgesamt 1.480 Kilometer zurücklegen und dabei die verschiedensten Berglandschaften kennen lernen. Die einzelnen Routen führen in alle Ecken und Winkel Tirols, zu den schönsten landschaftlichen Plätzen und zu kulturhistorischen Schätzen des Landes. Vom einfachen Talweg bis zur alpinen Etappe ist alles dabei: Jeder Wanderer, ob von gemütlicher oder ehrgeizig-sportlicher Natur, kann die Etappen seinen Fähigkeiten anpassen und Schritt für Schritt seinen ganz persönlichen Rhythmus finden. Die Schilder entlang der Etappen sind mit den Farben des jeweiligen Schwierigkeitsgrades und darüber hinaus mit dem Piktogramm des Adlerweges versehen.
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Salzburger Almenweg: 120 Almen auf einen Streich
Auf einer Strecke von insgesamt 350 Kilometer führt der Salzburger Almenweg in insgesamt 31 Etappen vorbei an 120 Almen durch die Pongauer Bergwelt. Zahlreiche Aussichtspunkte laden dazu ein, inne zu halten und in aller Ruhe die imposanten Landschaftsbilder auf sich wirken zu lassen: Dachstein, Tennengebirge, Hochkönig und die vom ewigen Eis bedeckten Dreitausender der Hohen Tauern sind die steten Begleiter des Wanderers am Almenweg. Den Weg kann man dabei nicht verfehlen – man folgt einfach dem Enzian-Symbol. Diese alpenländische Blume, die dem aufmerksamen Beobachter da und dort auch in natura am Wegesrand begegnet, führt die Wanderer durch fast alle Pongauer Gemeinden, selten jedoch direkt durch die Ortschaften. Besonders empfehlenswert sind mehrtägige Touren, bei denen auch auf einer Almhütte übernachtet wird. Alle, die es gemütlicher angehen lassen möchten, können die Orte entlang des Salzburger Almenwegs aber auch als Einstiegspunkte zu kürzeren Wanderungen nutzen.
alpannonia®: Grenzenlos wandern
Der 104 km lange Hauptweg des alpannonia® durchmisst drei österreichische Bundesländer und führt im Naturpark Geschriebenstein über die Staatsgrenze nach Ungarn. Von den letzten Gipfeln der Ostalpen bis zu den Weingärten bei Köszeg verbindet er die verschiedensten landschaftlichen, klimatischen und kulturellen Zonen des alpinen und des pannonischen Raumes. Dabei entspricht der Schwierigkeitsgrad des alpannonia® von sehr leicht bis mittel genau den Bedürfnissen von Familien und Genusswanderern. Entlang des Wegs finden sich zahlreiche Aussichtsstellen auf sanften Kuppen, Rastplätze, inszenierte Naturerlebnisse und Einkehrmöglichkeiten, die die jeweiligen Spezialitäten der Region von Gams bis Wildschwein anbieten. Ein besonderer Rundblick bietet sich am westlichen Endpunkt des Wegs, dem Semmering bzw. dem Sonnwendstein. Hier blickt man unter anderem über Hochschwab, Schneealpe, Rax, Schneeberg, Neusiedlersee und Mürztal.
Alle Wege verfügen über sehr informative Websites, die des Salzburger Almenwegs ist sogar preisgekrönt: www.adlerweg.at, www.salzburger-almenweg.at, www.alpannonia.at
Die drei vorgestellten Wege präsentieren sich vom 31. August bis 2. September bei der TourNatur in Düsseldorf. Die TourNatur ist von Freitag bis Sonntag, 31. August bis 2. September 2007, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.