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Dhaulagiri

Dhaulagiri

Dhaulagiri - der Routenverlauf

M2b Redaktion am 17.08.2007 - 11:20 Uhr

Erstmals wurde Gipfel des Dhaulagiri im Jahr 1960 von einer Schweizer Expedition erklettert. Sie erreichten ohne zusätzlichen Sauerstoff die Spitze des Berges über den Nordostgrat. Zehn Jahre später konnten es die Japaner der Expedition gleich machen, indem sie über die gleiche Route nach oben gelangten. In den Folgejahren konnten auch die westliche und südliche Wand erfolgreich bestiegen werden. Im Jahr 1980 versuchen sich Franzosen an der Ostwand, um das Ziel zu erreichen. Doch sie müssen schließlich aufgeben und auf die Erstbegehungsroute ausweichen.

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Das Basecamp
Das Basis Lager des "weissen Berges", wie der Dhaulagiri auch genannt wird, liegt auf ungefähr 4650 Metern. Ob man Cannabis-Grossist, Trekking-Weltrekordler oder ein Achtttausender–Gipfel–Sammler ist, fast alle Expeditionen nehmen hier in der Nähe von Kathmandu ihren Ursprung. In Kathmandu bietet sich die Möglichkeit noch einmal zu entspannen und sich zu Akklimatisieren, bevor man sich dem Giganten entgegenstellt. An der Nordwand, die genau vor dem Basecamp liegt, herrscht enorme Steinschlaggefahr. Autogroße Felsbrocken brechen aus der bröckeligen Felswand heraus.
Zunächst müssen die Bergsteiger den harmlosen Myangdig-Gletscher überqueren. Als nächsten Schritt kann man sich auf der entgegen gesetzten Seite den Weg weiter nach oben bahnen. Einer der wohl schwierigsten zu überwindenden Stellen des Berges ist die Querung unter dem Eiger, da dort bei Neuschnee enorme Lawinengefahr herrscht. Von dort aus gelangt man auf den Nordost-Sattel. Nun auf ungefähr 5700 Metern könnte man das Lager I aufschlagen.

Drei Höhenlager bis zum Gipfel
Die Route führt weiter auf dem Nordost-Grat über das Lager II auf 6600 Metern und Lager III auf 7400 Metern Höhe zur Spitze des Achttausenders. Zwischen den beiden Lagern befindet sich der Nordost Sattel, welcher einen sehr steilen und anspruchsvollen Grat hat. Dieser sollte mit Fixseilen versehen werden.
Um das Lager II zu erreichen, muss zuerst ein mit wenig Spalten durchsetztes Gletschergehänge überwunden werden. Während der Besteigung haben die Kletterer eine gewaltige Perspektive auf die Annapurna-Kette, welche von Trekking Fans gerne umrundet wird. Das 7350 Meter Hohe Lager III wird nach einem steilen Stück erklettert. Auf den Schneegrat, dem ab Lager II gefolgt werden sollte, erstreckt sich ein 200 Meter langes Steilstück, welches ohne Fixierung von weiteren Sicherungsseilen nicht überwunden werden sollte.

Die Gipfelerstürmung
Ab Lager III muss eine lange Schneeflanke umgangen werden. Diese führt einen bis zum 8000 Meter hohen Gipfelgrat. Kleine Hindernisse müssen von den Kletterern auf dieser Passage bewältigt werden, die in dieser Höhe den Extremsportlern zusetzten. Der Gipfel von 8167 Metern ist nun zum Greifen nah und kann erstürmt werden.

Quelle:
- www.bergfieber.de
- www.kobler-partner.de
- www.kobler-partner.de
- www.bergsteigen.at



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