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Kilian Fischhuber

Kommentar: Körperkult oder "der Erhalt des Adoniskörpers"

M2b Redaktion am 04.09.2008 - 16:52 Uhr

Jeder tut es, fast alle machen es gerne und ohne geht es nicht. Nein, die Rede ist nicht von Sex. Es geht um ein leidvolles Thema: Essen! Vor allem für Sportkletterer, die sich durchaus gerne an der Schönheit ihrer Körper erfreuen und mit ihren Muskeln spielen, ist der Erhalt des Adoniskörpers ja neben dem Kletterspaß und dem allgemeinen „Fitbleiben“ elementar. Wer sich mal in den Kletterhallen und an den Felsen Deutschlands umschaut, der sieht hier einen Sixpack, dort einen ausgeprägten Trapezius und bei manch einem einen Bizeps, der dem Oberschenkelumfang eines Normalsterblichen nahe kommt.

Aber ist das verkehrt? In einer Zeit von immer dicker werdenden Kindern, verbreiteter Sportarmut und PC-Wahn? Wohl eher nicht. Aus sportwissenschaftlicher Sicht spricht nichts gegen einen gesunden Ehrgeiz, den man in der Kletterhalle oder im Gym verfolgt. Sie müssen ja nicht unbedingt so aussehen wollen wie „Mr. Breitkreuz“ Jonas Baumann – auch wenn es mit Sicherheit schlechter aussehende Spitzensportler gibt.

Jonas Baumann

Jonas Baumann



Ein Körperbewusstsein zu haben, stolz auf seine Leistung zu sein und sich für einen gesunden Lebensstil zu entscheiden, zählt mit Sicherheit nicht zu den negativen Eigenschaften, die ein Mensch haben kann. Doch Vorsicht: Ebenso wie manche fettleibige Menschen jedes Maß dafür verlieren, wie viel man essen sollte, bergen übertriebener Körperkult, falscher Ehrgeiz oder Halbwissen bei der Ernährung große Gefahren.

Und weil also für einen Athleten – sei es ein Wettkämpfer oder Hobbysportler - nicht nur das Training, sondern auch die richtige Ernährung eine besondere Rolle spielt, gibt es bei mountains2b.com sogar ein Themenspecial zur „Ernährung“ . Hier lesen Sie mehr als nur den Hinweis, dass Döner, Pizza und Pommes für einen Kletterer nicht die optimalen Nahrungsmittel sind. Lassen Sie sich ein auf die Welt der Kohlenhydrate, Eiweiße und ungesättigten Fettsäuren! In diesem Sinne: Guten Appetit!

Sebastian Lindemeyer

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